OTA Globetrotterrodeo - Erzberg, Eisenerz

25. bis 27.08.2017  Indien und Nepal

Infos: www.globetrotterrodeo.at

 

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Im Oldtimer-Lkw, genannt August der Reisewagen, machen wir uns auf den Weg nach Afrika. Er dient uns nicht nur als fahrbarer Untersatz, sondern auch als rollendes Häuschen. Seit unserer Rückkehr vermitteln wir unsere Reiseeindrücke und Erlebnisse in Form einer zweiteiligen Multimediashow. Der erste Teil führt uns von Tunesien über Ostafrika nach Südafrika, der zweite Teil hingegen von Namibia über Zentral- und Westafrika nach Marokko.
Sicherlich, solch eine Reise ist weder ein Urlaub, noch ein Spaziergang. Es ist eben eine Reise. Eine Reise, die oft anstrengend, nervenaufreibend, mühsam, abenteuerlich aber auch atemberaubend, berauschend, eindrucksvoll, interessant und manchmal auch unbeschreiblich ist. Wir nahmen selten den direkten Weg, bekanntlich ist der Weg das Ziel. Und so war es auch bei uns. Dadurch hatten wir intensive Begegnungen mit Menschen, für die der Weiße ein ungewohnter, aber willkommener Besucher ist. Viel haben wir auf unserer Reise gelernt, auch eine gewisse Gelassenheit und Langsamkeit, die zur afrikanischen Mentalität gehört. Der Humor in vielen afrikanischen Ländern ist absolut einzigartig und mitreißend. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir unseren Vortrag aufgebaut. Die Präsentation ist kurzweilig gestaltet und erzählt von unserem "Alltag" in Afrika und dem Leben im August, dem Reisewagen. Sie ist gespickt mit persönlichen Geschichten und Erlebnissen. Durch den Einsatz von Videos, mitreißender afrikanischer Musik und Live-Kommentaren nehmen wir die Zuschauer förmlich mit auf unsere Reise nach Afrika.

 

AUGUST DER REISEWAGEN IN OSTAFRIKA

Unser Ziel, in einem halben Jahr von Österreich nach Ostafrika zu fahren und den Viktoriasee zu umrunden, haben wir verfehlt. Denn nach sechs Monaten sind wir erst am Dach von Afrika - im Hochland von Äthiopien. Während unserer Reise erlernen wir die Langsamkeit und den Müßiggang - der auch zu unserem Fahrzeug, August, passt.
Wir fahren 1000 km quer durch die Sahara, kommen uns unglaublich klein vor als wir die Pyramiden in Ägypten bestaunen, sind überwältigt von der Gastfreundschaft der Nubier, fasziniert von der äthiopischen Musik und den Stämmen am Turkanasee. Wir besteigen den Mount Kenia, haben das Glück, Berggorillas in Uganda zu entdecken und fliehen schließlich vor der Regenzeit an den Indischen Ozean, wo wir uns wie im Paradies fühlen. Mit offenem Mund beobachten wir die einzigartige Tierwelt in Afrika, kommen gerade rechtzeitig zur Mangoernte nach Malawi und erreichen nach 1 ½ Jahren Südafrika, wo wir oft zum Braai geladen sind und Ivan uns ermahnt, mindestens drei Mal täglich Sonnencreme zu verwenden und uns vor Baumschlangen in acht zu nehmen. 


AUGUST DER REISEWAGEN IN WESTAFRIKA


Wir reisen nicht nur durch einige der schönsten Nationalparks von Afrika, sondern auch durch Länder mit sehr schlechtem Image wie Angola und die Kongos. In Gabun besuchen wir die Flachlandgorillas bevor uns die Regenzeit in vollem Umfang in Kamerun und Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, erwischt. Die Voodoo-Kultur hat in Westafrika große Bedeutung, was uns ein Besuch beim Fetischeur verdeutlicht. Wir genießen die herrlichen Sandstrände und den Atlantik in Ghana, der ehemaligen Goldküste, bevor wir in die Sahelzone weiterfahren. Einige der schönsten und buntesten Märkte erleben wir in Burkina Faso. Wir fühlen uns auf einen anderen Planeten versetzt. Das Festival au Desert - ein Musikfestival inmitten der Wüste - lassen wir uns nicht entgehen. Als krönenden Abschluss unserer Tour sehen wir die Gastfreundschaft und Kultur von Marokko. Nach über 70.000 gefahrenen Kilometern sind wir wieder zurück in Europa und freuen uns nun von unserer Afrikareise zu berichten.

 

 

 

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Seit 2006 ist der Allrad-Lkw das zu Hause von Sabine und Peter. Nachdem sie zwei Winter in ihm in Österreich verbracht haben, fanden sie, dass es wieder Zeit wäre zu verreisen.
Im November 2011 zieht es die beiden mit ihrem Oldtimer-Wohnmobil „August der Reisewagen“ in die Ferne. Die Reise führt sie auf 42.000 km über die Türkei und den Iran auf die Arabische Halbinsel und weiter nach Pakistan, Indien, Nepal und schließlich wieder nach Österreich. Nach 1 ½ Jahren sind die beiden Neulengbacher wieder wohlbehalten zu Hause, um viele Abenteuer, Eindrücke, Erkenntnisse und Erlebnisse reicher. Davon erzählen Sabine und Peter in ihrer 2-teiligen Multivisions-Show.
August der Reisewagen im Orient, so heißt der erste Teil ihres Vortrages, in dem sie die Zuschauer in die Türkei, den Iran und auf die Arabische Halbinsel entführen.
Im zweiten Teil, August der Reisewagen in Indien und Nepal, nehmen sie die Besucher mit auf den Indischen Subkontinent und in die Bergwelt des Himalayas.

Sehr persönlich und unterhaltsam berichten die beiden von ihren Abenteuern, Begegnungen und ihrem Leben im Oldtimer-Lkw. Die digitale Show ist außerdem gespickt mit Videos, Original-Tonaufnahmen, authentischer Musik und natürlich den Live-Kommentaren der beiden Weltenbummler in Form einer Doppelmoderation.

 

 

AUGUST DER REISEWAGEN IM ORIENT

 

1.600 Kilometer sind es von Niederösterreich bis nach Istanbul, der einzigen Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. August der Reisewagen ist Baujahr 1966 und die Geschwindigkeit auf guten, ebenen Straßen beträgt 70 km/h. Drei Tage nach der Abreise parkt er bereits am sonnigen Bosporus. Auf dem Weg in den Iran passieren Sabine und Peter unzählige antike Ausgrabungen und traumhafte Buchten, die zu dieser Jahreszeit alle einsam sind. Bei süßem Tee wärmen sich die beiden auf, am liebsten in den Bazaren, die immer bunter und fremder werden je tiefer sie nach Südostanatolien eintauchen. Hier beginnt für sie der Orient.
Der Iran ist anstrengend. Allerdings im positiven Sinn. Das Land hat so viel zu bieten, landschaftlich und kulturell. Von den Bergen, wo sie zu Weihnachten skifahren, bringt August der Reisewagen Sabine und Peter bis in den Hafen von Bandar Abbas am Persischen Golf. Dazwischen liegen die Wüste Lut, Städte wie Kashan, Isfahan, Yazd, Shiraz, die Ausgrabungen in Pasargard und Persepolis. Vom kulturellen Reichtum, den Moscheen, Palästen, Hamams, antiken Ausgrabungen und Karawansereien sind die zwei Reisenden ganz angetan. Aber noch überwältigender sind die Iraner selbst. Noch nie haben sie solch eine Gastfreundschaft erfahren. Überall werden sie begrüßt, willkommen geheißen, eingeladen und beschenkt.
Ein Fährschiff bringt Sabine und Peter auf die Arabische Halbinsel, von den Wolkenkratzern und Einkaufstempeln der Emirate haben sie bald genug. Der Oman ist wie geschaffen für den Allrad-Lkw. Weitläufige Schotter- und Geröllwüsten, unberührte Strände, die Rub Al Khali, die riesige Sandwüste, die auch das Leere Viertel genannt wird, Dhofar - das legendäre Land des Weihrauchs, paradiesische Gärten und unglaublich nette Einwohner, die unzählige Einladungen zum Tee aussprechen.
Eine E-Mail von Freunden ändert ihren Plan, nach Zentralasien zu reisen. Die Nachricht kommt aus Indien, sie ist einfach und verlockend: „Nur Mut, fahrt durch Pakistan nach Indien. Wir warten auf euch.“

 

AUGUST DER REISEWAGEN IN INDIEN + NEPAL

 

In Indien angekommen flüchten Sabine und Peter sofort in die Berge. Auf einer haarsträubenden Strecke geht es nach Kaschmir. Den ganzen Sommer 2012 verbringen sie im Himalaya - in Nordindien und Nepal. Sie tauchen in die faszinierende Landschaft ein, besteigen Berge, besuchen den Unterricht des Dalai Lamas und fühlen sich in den entlegensten Dörfern am Fuße der höchsten Berge dieser Welt wohl.
August der Reisewagen bringt sie von über 5.000 m Meereshöhe bis an den Indischen Ozean nach Goa. Dazwischen liegen nicht nur viele schlechte Straßen und brütende Hitze, sondern auch 2.000 Jahre alte buddhistische und hinduistische Höhlen und Tempel, das Kumbh Mela - das größte Fest der Welt, Maharadscha-Paläste, die Heilige Stadt Varanasi und das Taj Mahal.

Insgesamt sieben Monate verbringen Sabine und Peter in Indien, diesem faszinierenden, bunten, schrillen und lauten Subkontinent mit seinen 1,2 Mrd. Einwohnern, den Heiligen Kühen und Heiligen Männern, dem Verkehrswahnsinn und dem köstlichen Essen.

Die Rückreise durch Pakistan und Iran ist etwas beschwerlich und nicht ganz ungefährlich, doch nach 18 Monaten sind sie wieder in Österreich und berichten nun voller Freude von ihren Abenteuern.